Wenn’s regnet in Baden-Baden …

… geht alles baden …


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… über dem Oosbach die Brücken mitsamt den schönen Blumen …


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… die russische Kirche …


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… die evangelische Stadtkirche …


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… deren Vorplätze …


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… einschliesslich dem Springbrunnen auf dem Augustaplatz …


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… sowie dem Steinsprudelhaufen in der Lichtentaler Allee …


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…. und dem Spiel - Brunnen in der Kurpark-Residenz Bellevue …


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… der vor dem Park Cafe einer bronzenen Familie …


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… viel Gaudi und Rutschgelegenheit bietet.


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Selbst die prächtigsten städtischen Häuser …


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… die privaten Villen mit ihren wunderhübschen Eisentoren …


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… und sogar die berühmte eisige Rose vor dem Sitz der Stiftung Frieder Burda …


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… präsentien sich bei diesem Sauwetter gar nicht mal so hässlich!


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Diesem Stahl – Pavillions  im schillersten Weiss …


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… oder jenem aus filigranem Holz, kann das himmlische Nass ebenfalls nichts anhaben,


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… desgleichen den Händlern und Kunden vom Dahlienmarkt …


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… oder den schlichten Sonnenliegen vor  Brenner’s Parkhotel.


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Stoisch abgeklärt erträgt der TV-Mann unter dem riesigen Ahorndach die feuchte Pracht …


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… wie auch diese glanzvolle Laterne …


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… assimiliert mit anderen vor dem Kurhaus und dessen Casino …


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… wo chinesische Touristen sich gegenseitig ablichten …


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… dies mit viel Verrenken und Gelächter.


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Auf dem Sophiensokel lässt ein steinernes Gebilde seinen Kopf hängen …


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… gleich dahinter scheint’s dieser Hirsch zu geniessen.


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Auch unser kleiner Wicht lässt sich vom Nieseln nicht verdriessen …


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… und verdrückt sich unters schützende Bronzedach …


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… um päter in der Gaststube Forellenhof  …


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 … von Franz Grillparzer geruhsam zu zitieren:


Böses Wetter, böses Wetter!
Es entladen sich die Götter,
Reinigen ihr Wolkenhaus,
Und die Menschen badens aus.


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… als standhafte Besucher in Baden – Baden!

Nicht nur einer …

… vom Pilatus PC-7 – Team …


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… fliegt dröhnend, nein …


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… da böllern deren zwei im gleissenden Sonnenlicht …


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… und alsbald überfliegt das ganze 9-er Team der Patrouille Suisse das Städtchen Avenches.


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Diese Staffel trainiert  heute für’s Rock 0Z’ARENES Avenches vom 1. August 2016.


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Die Übungs – Show beginnt  …


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… mit einer Drehung und gleichzeitig einem steilen Aufstieg …


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… um Sekunden später schwerelos leicht akrobatisch die ersten Manöver …


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… synchron zu demonstrieren …


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… sich erneut  zu formieren …


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… simultan den eigenen Rauchschwaden zu entfliehen …


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… diese schleunigst wieder neu zu entfachen und …


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… mit fast 500 Km /h – Getöse beinahe die Arena zu erhaschen …


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… noch rechtzeitig sirrend darüber hinweg zu brausen …


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… dieser Verbotstafel ungeachtet …


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…  die Schlosskuppel einzeln zu umrunden …


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… sowie mit der Arenabeleuchtung zu parodieren …


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… wagemutig zu tanzen …


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… und sich geil drehend …


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… gemeinsam mit dem Kollegen ein Ballett …


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… in rasendem Tempo abzuraven …


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…dabei einander zu überfliegen …


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… wiederum flugs aufeinander los zu stürmen …


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… sich elegant zu kreuzen …


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… und fast zeitgleich flink und leicht …


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…  wie Fische im Wasser hoch zu schnellen …


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… miteinander Knöpfe schlingernd zu zocken …


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… Sekunden später ganz filigran …


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… und federleicht …


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… dem blanken Himmel mittels Herz und Liebeserklärung entgegen zu rocken.


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Einer erfasst darob die Leidenschaft …


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… ungestüm schnaubend dreht er sich auf den Rücken …


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… um eilends seinen Kollegen entrückt zu entwischen!


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Diese gruppieren sich zu einem leuchtvollen Rhombus,


um endlich ruhevoll


als Tunnelformation zu fliegen …


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Dem hormongesteuerten Abtrünnigen gefällt das nicht, er kommt zurück …


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… biedert sich liebensjaulend an …


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… durchdringt mit voller Kraft den edlen Kreis …


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… und mit Getöse endgültig zu desertieren.


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Die Achter – Formation dampft ihrerseits von dannen, löscht das Licht …


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… ist bereit für einen nächsten Streich …


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… indem sie erst steil und neu formiert zum Himmel steigt …


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… abdrehend sich fallen lässt …


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… Richtung Osten davon zu stieben …


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… um flugs pfeilartig zum General zu defilieren …


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… dort der Bronze – Büste freundlich hofieren …


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… um sich dann  wieder auf die Übung zu konzentrieren …


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…erst manierlich und fast zierlich …


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… dann als kunterbunt zerlegte Truppe …


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… ein Feuerwerk erster Güte zu demonstrieren.


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Zum Abschied orientieren sie sich vollzählig, mit neun Akrobaten nochmals neu …


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… jubeln, stampfen, brausen und tosen ein letztes Mal vorbei …


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… gleich löschen sie Feuer, Qualm und Rauch …


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… drehen ab und fliegen sittsam und  entspannt nach Haus’.


Pilatus PC-7 Turbo Trainer


Swiss Air Force PC-7 TEAM


Patrouille Suisse


Broschüre


… und zu guter Letzt noch dies vom Ingenieur und Flugpionier Otto Lilienthal:


Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts.
Es zu bauen, ein Anfang.
Fliegen, das ist alles.


Wer kennt sie nicht …

… die Deichlandschaften  … DSC_1765 (3)


… und die vielen Windmühlen der Niederlanden …


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… die Kanal - Poldernlandschaft von Kinderdijk in Südholland.


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Kinderdijk liegt 15 Kilometer südöstlich von Rotterdam im Rhein – Maas – Delta, zwischen den Flüssen Lek, Noord und Beneden Merwede (Flusslauf für die Binnenschiffe).


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Ursprünglich war diese wunderschöne Kanal - Landschaft sehr sumpfig und schwierig zu entwässern. Die um 1000 n.Chr. erbauten Deiche und Dämme konnten das in den Kanälen liegende Wasser nicht zuverlässig von den trocken gelegten Feldern (Poldern) zurückhalten. Diese wurden deshalb regelmässig überschwemmt, zumal hier der  Wasserspiegel höher liegt, als derjenige vom Rhein – Maas – Delta.


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Seit 1738 stehen hier 19 Windmühlen.


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Man vermutet, dass Kreuzritter Skizzen, Baupläne und Anleitungen aus Persien für den Bau der ersten Windmühlen mitbrachten.


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Die Windmühlen von Kinderdijk (seit 1997 gehören sie zum UNESCO - Weltkulturerbe) pumpen das Deichwasser  über mehrere Stufen aus den Entwässerungsgräben über die Dämme in den Nieuwen Waterschap und von dort in den Fluss Lek.


DSC_1775 Anlässlich der  Elisabethenflut von 1421, soll ein weinendes Kind (gesund und unverletzt) und eine Katze in einem solchen Weidenkorb auf den Deich gespült worden sein. Dieses Wunder könnte dieser Gegend den Namen Kinderdijk (auf deutsch Kinderdeich) gegeben haben. Eine andere Legende besagt, dass der Deichbau durch Kinderarbeit erfolgte.DSC_1766


Das ist eine der acht runden Ziegelstein – Mühlen (die anderen sind achteckig und aus Holz). Doch alle der 19 Mühlen nennt man Erdholländer oder Grundsegler.


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Man beschreibt sie so, weil  die grossen Holz – Flügel (offen gitterartig und ohne Jalousien) bis fast zum Boden reichen.


DSC_1796 Wenn sich die vier schräg gestellten holzigen Rotorenblätter zu drehen beginnen, kommt die Flügelwelle und das Oberkammrad, beide liegen direkt unter der Schilfhaube (Kappe)  , ebenfalls zum Laufen. Diese übertragen ihre Kraft auf die im Turmgehäuse  angebrachte Königswelle und das Oberkammrad.


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Gemeinsam bringen sie nun die im Untergeschoss angebrachte Wasserpumpe (archimedische Schraube)  voll zum Laufen.


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Das ist die  ”Museumsmühle” und für jedermann offen zum Besichtigen. Die anderen Mühlen sind teilweise noch bewohnt und nur demonstrationsmässig in den Monaten Juni und Juli für touristische Zwecke in Betrieb. Ja, dann dürfen sie wieder gemeinsam krächzend um die eigene Achse laufen, knurren, stampfen.


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Dann kommen die Leute in Scharen her …


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… bestaunen alles …


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… und fotogafieren und filmen jedes Detail …


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… von oben …


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… bis nach unten …


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… besonders all die vielen mechanischen Details, wie hier das mächtige Ruder Rad mit seiner schweren Eisenkette …


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… oder diese mächtigen schweren Seile …


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… und andere filigrane Details und Befestigungen …


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… aller Art.


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Wobei, ich bei den Vorträgen deren Bedeutung und Funktion vor lauter Staunen überhört habe, denn am Deich zu hocken und …


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… so allerhand zu blitzen …


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… und darüber zu sinnieren …


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… dabei der Vogelwelt (Wildgänse, Reiher, Enten, Singvögel aller Art) zuzuhören …


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… sonst noch auf das eine …


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… oder andere zu achten …


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… und zu schielen …


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… das hat doch auch so …


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… seinen Reiz!


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Wer staunen kann, lernt sehen.


Erhard Blank

und schon ist es …

… für einen Moment wieder unfreundlich, …


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… regnerisch trüb, aber nicht kalt …


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…wie zum Beispiel hier im Steinhauserwald!


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Etwas weiter oben sonnen sich, das ist ja der Börner, …


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… gut gelaunte Kühe, alle bestückt mit tollen Hörner …


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 und muhen verachtend, weil hinter ihrem hölzernen Unterstand  …


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  …  Kirschblüten nach Sonne schmachten in ihrem blütenweissen Gewand.

Mal etwas wärmer …

… mal etwas kühler präsentiert sich das Wetter seit längerer Zeit.


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Erlebt zum Beispiel winterlich cool am 12. Februar 2016 in Uerzlikon …


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… frühlingsverlockend lau am 15. Februar 2016 …


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… eisig kalt schlotternd am 16. Februar 2016 …


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… schon wieder spriessend mild am 18. Februar 2016 …


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… sogar am 20. Februar 2016 im bisig kalten Avenches bereits im zarten Grün der knoblauchduftende Bärlauch erscheint …


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… und ungeachtet dem launischen Hin und Her der Wetterlaunen, auf den Dächern des Schweizerischen Nationalgestüt (SNG), haufenweise Störche klappern – nicht vor Kälte mehr vor lauter Wohllust und Freude am Nestausbau, baldigem Eierlegen  und späteren Brutpflege.


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“Der Wechsel des Wetters ist die Unterhaltung der Narren.”


Zitat aus England

Etwas zu betrachten …

… und die Zeit haben, es ganz genau zu beobachten …

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… zum Beispiel exakt an dieser Stelle, auf der Anhöhe vom Montana de Guaza, oberhalb von Los Christianos (Teneriffa – Spanien) …


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… zum Hafen von Los Christianos, wo gerade die Fähre Armas den Hafen verlässt.


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Kaum ist die Armas verschwunden nähert sich bereits …


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… eine grössere Armas dem Hafen.


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Der Steinhaufen vor meine Füssen animiert mich dazu …


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… die Adockszene durchs Loch der Ballung festzuhalten, als es hinter mir raschelt:


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Eine Echse beobachtet mich, sowie mein auf den Boden gefallenes Guetzli …


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… um es im richtigen Moment zu erhaschen!


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Leben heisst Beobachten.


Zitat vom römischen Offizier Gaius Secundus (24 – 79)


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Zum Thema Fährhafen Los Christianos, Fährschiff Armas und den Guaza  Montana (Elefantenberg) siehe  meine früheren Veröffentlichungen:


http://www.muttiswelt.ch/blog/2013/01/16/die-armas/

http://www.muttiswelt.ch/blog/2013/02/08/der-elefantenberg-von-teneriffa/

http://www.muttiswelt.ch/blog/2013/01/23/der-fahrhafen-von/

………………


Die Natur zeigt sich …

… in unglaublich raschen Sequenzen …


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… mal von seiner lichtvollen und schönsten Seite …


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… mal im zwielichtigem Nebelspiel …


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… mal die Nacht vorausahnend im dunklen Farbspektakel  …


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… um sich dem neuen Tag als erstarrtes Kunst – Gebilde …


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…. oder als  lichtglitzerndes Kristallgefüge zu offenbaren.


…………………..


Winzige Veränderungen machen das wahre Leben aus.


L.N. Tolstoi


Sich lernen abzugrenzen …

… ist gar nicht so einfach, nicht einmal nach einem Weiterbildungsseminar, das speziell dafür ausgeschrieben worden ist.


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Mann / Frau sitzt erwartungsvoll als Suchender im Kreis. Jeder hat irgend etwas erlebt das ihn noch nicht loslässt. Er möchte dies endlich verarbeiten und zwar nachhaltig, damit er nicht immer wieder in die gleiche Reaktionsfalle tappt … Der Referent beginnt die Stunde mit einer Entspannungsübung und will etwas später nach seinem Vortrag erfahren, ob das Gezeigte und seine Darlegungen bei uns richtig ankommen sind.


Eine Person meldet sich zu Wort: “All deine Vorführungen und Erläuterungen sind schön und gut. Doch diese können mein Problem nicht lösen. Es muss noch irgend etwas anderes geben, damit meine inneren Spannungen wieder abnehmen.” Es stellt sich heraus, dass sie als Personalchefin in einer grösseren Firma etwas mehr gefordert worden ist. Über Nacht habe die Unternehmung eine Umstrukturierung beschlossen. Für sie als erfahrene Berufsfrau sei dies eine ungewohnte aber doch spannende Herausforderung gewesen. Deshalb habe sie relativ entspannt gemeinsam mit ihrem Team ein annehmbares Ausführungsprojekt erarbeitet und der Firmenleitung zum geforderten Zeitpunkt vorgestellt. Noch während ihren Ausführungen habe man ihr erklärt, dass ihre Lösungsvorschläge nicht zum Tragen kommen werden, weil man ihrerseits ein extern erarbeitetes Papier zur Hand habe. Ihre Aufgabe sei es nun, dieses mit ihren Mitarbeitern fristgerecht umzusetzen. Dieses Vorgehen der Firmenleitung habe sie zwar noch nicht sonderlich aus der Bahn geworfen, da sie ja gelernt habe mit externen Fachkräften zusammen zu arbeiten. Erst als sie die geforderten Massnahmen umsetzen musste, habe sie innerlich um Fassung gerungen. Denn es galt einer grösseren Anzahl Mitarbeiter zu kündigen, als von ihr und ihrem Team errechnet - dies erst noch in einer sehr unvernünftig kurzen Zeit. Die Frau erzählt weiter: ”Diese Kündigungsgespräche belasten mich im Nachhinein immer noch sehr, auch weil ich heute immer noch der Meinung bin, dass diese in diesem Umfang nicht gerechtfertigt gewesen sind. Der Druck ist für mich so gross geworden, dass ich selber gekündigt habe. Man müsste meinen, das Vergangene sei nun wirklich nicht mehr mein Problem, zumal ich selber ziemlich rasch wieder eine Neuanstellung gefunden habe. Doch innerlich werde ich mit dieser Ungerechtigkeit die ich anderen antun musste nicht mehr fertig. Ich glaube nicht, dass diese Übungen mir helfen, mich vom Erlebten ziemlich rasch und endgültig abzugrenzen!”


Wir sind still, blicken in die Runde und schauen dann erwartungsvoll unseren Referenten an. Dieser hält den Kopf etwas schräg, verschränkt die Hände wie zum Gebet: “Also, das ist eine sehr komplexe Problemstellung, welche unseren Diskussionsrahmen sprengt! Wir müssen weiter … Hier habe ich euch ein Blatt mit zwei Fragen zum Thema Licht und Dunkelheit! Ihr habt zehn Minuten Zeit, diese zu beantworten!” Mir hat es für einmal die Sprache verschlagen. Hätte der Referent sich nicht bei uns erkundigen können, ob wir schon Ähnliches erlebt haben? Dass zehn Minuten für einen Erfahrungsaustausch nur minimal gereicht hätten ist für mich auch klar gewesen. Doch immerhin wäre der Hilferuf der Frau nicht ins Leere gelaufen.


Ach ja , den Fragebogen mit den zwei Fragen ”Wie empfindest du Dunkelheit?” und ”Wie fühlt du dich, wenn du im Licht bist?” habe ich draussen diesem stattlichen Rindviech vorgelegt. Es hat mir wie folgt geantwortet:


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“Muh, siehe das ist doch cool -


ich bin schwarz und dunkel,


du bist  weiss und hell


 und widerspiegelst dich in meinem Fell.”


Der Sommer 2015 …

… wird sich bald verabschieden …IMG_1048


… wie diese Felder, zum Beispiel hier im Husertäli …


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… sowie etwas unterhalb davon auf diesen Matten …


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… genauer oberhalb vom Zugersee zeigen;


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… und akkurat, hier unter diesem Baum entfalten sich …


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… die ersten Herbstzeitlosen …


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… in voller Blütenpracht …


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… um schon bald wieder ihren Löffel abzugeben.


Mein Vater pflegt stets zu sagen, wenn einer im Geschäft gekündigt hat: “Du Lineli, der Heiri hät sinä Löffel abgii!” – Andere wiederum sagen, wenn einer gestorben ist: “Jetzt hät au der sinä Löffel abgleit!”


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Im Mittelalter bis ins frühe 19. Jahrhundert war es Brauch, dass die ganze Familie (inkl. Knechte und Mägde) mittels einem Löffel aus einer grossen Schüssel (für Alle) ihren Brei oder Rösti gegessen hatten. Jeder verfügte über einen eigenen Löffel, den er entweder selber angefertigt oder von seinem Vater geerbt hatte. Wenn einer keinen eigenen Löffel hatte, konnte er diesen vom Meister entlehnen. Verliess er die Arbeitsstelle musste er diesen den Meisterleuten wieder abgeben. Starb einer, wurde sein Löffel entweder dem Sohn vermacht oder dem Verstorbenen als Grabbeilage mitgegeben.