… der Alp Sunnegga zur Alp Tufteren …
… einige Fotos ohne Worte!
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… da hing in gestoppter Eil’
die mürrische Forelle
so fesch wie ein Pfeil.
Ich stand an dem Gestade
und sah in hungriger Ruh
der gehängten Fischleinparade
am harzigen Galgen zu
denk für mich an das Lied von der Forelle
das Schubert für Schubart hat musikalisch arrangiert.
Fotos von Schubert und Schubart aus Wikipedia.
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… wir sind auf der Alm!”
sagt mein Mann und strahlt dabei über beide Ohren!
“Was ihr seid bei den Österreichern gelandet?”, fragt der Angerufene.
“He nein, wir weilen doch wie jedes Jahr in Zermatt in den Ferien!”
“… und seit wann gibt es dort eine Alm?”
“Wahrscheinlich seit die Habsburger hier durchmarschiert sind.”
“Spinnst du, die Habsburger waren nie und nimmer in Zermatt?!”
“Wieso nicht? Die Römer hatten es doch auch bis Sitten gebracht?”
“Ja die Römer! Aber nicht nur bis Sitten! Sondern die sind via Zermatt über den Theodulpass bis nach Italien gelaufen. He, die Römer waren Pioniere, die uns Türme, Strassen, Arenas, allerlei Waffen, Münzen, Schmuck, Töpfe und noch andere wertvolle Kulturgüter hinterlassen haben!”
“Die Habsburger sind doch auch weit gereist?”
“Gereist ist gut! Die sind über uns hergefallen und haben uns nur Leichen, Blut und Schrecken hinterlassen.”
“Ach soo?! Du meinst also, die haben oberhalb von Zermatt einen abgemurksten Oezi gefunden, und zu seinem Andenken die Alp Furi in eine Alm umgewandelt.”
“Nein, nein, das glaube ich auch nicht. Wahrscheinlich haben die da oben ihre Alp in Alm umgetauft, weil sich da viel mehr Touristen als Einheimische aufhalten. Du kannst dir ja vorstellen, dass sich das Wort “Alm”, in den Ohren und Augen der Touris viel lieblicher und geistarmer anhört!
“Natürlich, da fällt mir doch ein – in den Ferien muss doch alles schön und picobello sein. Alpträume haben da nichts verloren. Hingen mit einem Cüpli, Cardinal, Schümlipflümli und einer Lachsforelle im Bauch, sowie mit dem Wort “Alm” vor der Birne, lassen in einem die wunderbarsten Almträume aufleben! Und solche Träume sind und bleiben nachhaltig wunderschön! Oder nicht?”
“Almträume? Habe davon noch nie etwas gehört!”
“Na, dann sieh dir mal diese Bilder an, dann weisst du von was ich spreche!”
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… wenn wir auf Reisen gehen!
“Passt auf, da schwimmen dann die Haifische bis ans Ufer!”
oder:
“Du mutti, dort weht stets ein eisiger Wind!”
oder
“Also ich hoffe, ihr habt genügend Sonnenmilch im Gepäck!”
und neulich:
“Passt blos auf die Lawinen auf!” – “Ja sicher liebe Else, das machen wir!”, antworten mein Mann und ich im schönsten Stereo – Singsang. Im Auto sitzend lachen wir einmal mehr über die besorgten Sprüche unserer lieben Else: “Die ist doch nur eifersüchtig, dass wir in die Winterferien fahren dürfen …!”
Eine lange Autofahrt später, werden wir von einem Polizisten aufgehalten: “Hier könnt ihr nicht mehr weiter! Wir haben wegen Lawinengefahr die Strasse nach Zermatt gesperrt!” – “Na, macht nichts, dann fahren wir mit dem Zug weiter!” Gelassen parkieren wir unser Auto in der Parkgarage der Zermatter-Bahn. Bereits eine Stunde später, erreichen wir mit Gepäck und Hund unsere Unterkunft. Am nächsten Morgen hole ich wie gewohnt unsere Zeitung und Post aus dem Briefkasten. Unsere Nachbarin ruft mir zu: “Du, mutti! Heute gibt es keine Post. Eine Lawine donnerte auf das Bahngeleise und die Strasse. Schönes Chaos. Die einen Touris wollen abreisen und die anderen wollen raufkommen. Alles steht still!” – “Na, dann haben wir noch einmal Glück gehabt, mit unserer Anreise!”
Etwas später wollen wir mit unserem Hund auf die Piste. Alle Spazierwege sind wegen zu geschlossen – äh, wegen Lawinen- oder Schneerutschgefahr. “Macht doch nichts! So können wir schon am ersten Tag eine Beizentour veranstalten …”.
Am nächsten Tag haben wir das Bedürfnis eine grössere Tour zu unternehmen. Die Wanderwege sind zwar offen. Doch wir müssen immer wieder riesige Schneehaufen und kleinere Lawinenkegel übersteigen. “Endlich hat unsere liebe Else mit ihren Warnungen ins Schwarze getroffen.”, gestehen wir uns schmunzelnd ein.
Dir kann passieren, was will!
Es gibt immer einen, der es kommen sah.
Fernandel
,
… kein Handwerk,

sondern eine Kunst!
R.G. Binding
Die Bewunderung einer Eigenschaft oder Kunst
kann so stark sein,
dass sie uns abhält, nach ihrem Besitz zu streben.
Friedrich Nietzsche
… nach dem Fall dieser Tanne!
Dieses immergrüne Kind
hat sich der Stürmerin Andrea
einfach so hingegeben!
Erst hat sich das unbekümmerte Nadelding
über ihr Schweben gefreut,
dann hat es sich eitel verschämt verklemmt,
sich winkend und jubelnd verdreht
und sich in einem Mordskrach,
hin und weg,
einfach so
in den winterlichen Teich gelegt!
Der Reiher
hat in Nullkommanix
seinen Aussichtsplatz verloren.
Verdrossen hockt er sich auf die Gefallene -
plustert sich auf,
sinniert mit dem eisig aufgerauten Eis
und getraut sich
zu motzen:
“Ganz unmöglich diese verknackste Situation,
krächzzztrompkrr nochmal!
Mein Blick reicht nur noch bis zur Autobahn.
Die dort wollen, sollen, müssen, dürfen
rauschen, brummen, rasen und brausen
und so meine stimmige Luft zerzausen!”
nochmals:
“Krächzzztrompkrrätz!
Oh du arme gefallene Tanne
siehst ja am Stamm arg verschroben aus!
Kannst nur noch rauchen und schmauchen …!”

Lieber Reiher,
an diesem Baumstrunk, regt sich gar nichts mehr …
Die unverschämt vorwitzige Raucherwolke
kriecht, wie es sich gehört, norm- und vorschriftsgemäss
aus dem Schornstein der unentbehrlichen Abfall – Beseitigungsstation;
aus einem gestylten Rohr, das schon seit Jahren ennet der Limmat
resolut protzig schlotet und tapfer trotzet
jeder giftigen Aggression!
mutti
‘
… zeigt sich von ihrer sanften Seite!
Nicht einmal Chicco

kann sie aus ihrer Ruhe bringen!
Heute noch nicht,
vielleicht aber schon morgen …
Denn die Brutzeit kommt bestimmt!
Dann,
mein lieber Schwan,
ist Chicco todsicher
um eine Schwanzlänge kürzer!
‘
… und bleiben Schwäne …
auch wenn sie zu den Entenvögel gezählt werden;
zu denen - man höre und staune
auch die Gänse gehören.
Mein lieber Schwan
schnattert wie eine Gans,
watschelt wie eine Ente.
und ist für die Griechen
die Göttin der Schönheit!
Die Göttin der Schönheit im Binzerliweiher.
siehe dazu auch:
http://www.muttiswelt.ch/blog/2011/09/04/mein-lieber-schwan/
..
… mit Fotografieren …
ist der Winter im Limmattal ganz simpel definitiv passé!
“Falsch!”, würde Goethe sagen
und sogleich rezitieren:
“Alles ist immer da in der Natur.
Vergangenheit und Zukunft kennt sie nicht.
Gegenwart ist ihre Ewigkeit.