Von der Kirche Sankt Emmeram in Regensburg …

… haben wir den Turm vom St.Peters-Weg her kommend …



… rasch entdeckt. Aber wo ist das Kloster? 



Denn vor dem Turm  der Kirche Sankt Emmeram steht ein Kindergarten …


Ahnungslos laufen wir um diesen Eingangskomplex, um dann vor dem  Schloss Thurn und Taxis – St.Emmeram zu stehen. Dieses ist heute und den ganzen September geschlossen; das heisst übers ganze Jahr nur zeitweise  für spezielle Anlasse und Besichtigungen geöffnet, damit die dort wohnenden Fürstenleute (unter anderem die allseits bekannte Fürstin Gloria) hin und wieder etwas privat sein können.


Ebenso ist die Klosterkirche oder Basilika nur zeitweise geöffnet. 



Doch wir haben Glück! 



Vom Emmerams-Platz her gelangen wir durch diesen Durchgang …



… in diesen Vorgarten, der sich  …



… als uralte Friedhofsanlage entpuppt. Seht euch selber um:



Der Garten führt direkt in diese grosse gotische Eingangshalle mit vielen Grabinschriften und links …



zum Tor der Kirche Sankt Rupert . Gleich rechterhand ist der Eingang zur zur Kirche Sankt Emmeram .


Verschiedenartigste Grabmale schmücken die Aussenmauern beider Kirchen, ebenso einen schmalen seitlichen Hallengang, der in einen kleinen Vorgarten und zur Schlossstrasse führt.


Fürstliche und bischöfliche Verstorbene haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.


… unter anderem auch der Heilige und Märtyrer Bischof Emmeram 



… dieser ruht hier seit dem 7. Jh. 



Durch dieses Eingangsportal …



 … gelangen wir zur Kirche Sankt Emmeram …



… und zwar zuerst durch das sogenannte Westquerhaus mit seiner immens hohen Halle …



… diversen Altargalerien …



… über alles thronen wunderbare Holzdecken.


  

Düstere Bilder und liebliche Engelsgelgestalten wechseln sich ab



… und der Mister Tod ist auch nicht zu übersehen …



… wie diese schlichte Orgel …



… und dieses Metternichdenkmal.



Diese zwei lieblichen Altarunterbauten versöhnen uns mit dem Gottesraum, denn sie lockern unsere zwiespältigen Gedanken über das Gesehene etwas auf …



Diese kunstvoll geschmiedeten Toranlagen …



… machen uns neugierig auf das Hauptschiff der Basilika …



Welch ein Gegensatz zum Westquerhaus:



Barocke Deckenmalereien …



… liebliche Wandbildnisse, die kleine kostbare Kanzel und die vielen geschmückten Mittelschiffspfeiler gilt es einfach nur still zu bewundern.



Dann ist da noch diese Galerie für besondere Gäste mit den darauf thronenden barocken und güldenen Engeln.


Diese Orgel ergänzt den spätbarocke Innenausbau. Kurz das viele Gold, die feinen Wand-Malereien die freundlichen Skulpturen beeindrucken in seiner Leichtigkeit und lassen uns an den Innenausbau und Farbgestaltung vom Kloster Einsiedeln erinnern.

Die Seitenschiffe der Basilika sind ebenso aufwendig gestaltet.

 

 

 

Allerdings können wir hier nur noch rasch eine Kerze anzünden. Der Küster löscht das Licht und mahnt uns zu gehen, da die Öffnungszeit überschritten sei. 

Das  Kloster Sankt Emmeram   mit dem Kreuzgang  usw.,  befindet sich mitten in der Schlossanlage, wo sich auch das fürstliche Museum und Schatzkammer. Diese interessanten Gebäude sind durch die Rezeption an der Schlossstrasse oder eine Pforte im Westflügel des Schlosses erreichbar und momentan auch geschlossen.

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