… nach Ismajil der Sonne entgegen …

Erste oder in unserem Fall letzte Einkaufsmöglichkeit für unsere Lieben zu Hause.

Denn, da wo die Kreuzfahrtsschiffe anlegen, sind die Souvenirshops nicht weit.

Mit Erstaunen nehme ich wahr, dass hier Ähnliches angeboten wird, wie 1979 auf einer meiner früheren Reisen durch die ehemalige Sowjetunion – einzig Taschen aus Jeans-Stoff gab es damals noch nicht.

Unser Schiff legt ab …

… mit einem Blick zurück …

… gehts auf dem Kilijaarm (nördlichster Mündungsarm der Donau ins Schwarze Meer) aufwärts zur südwestlich von hier liegenden Stadt Ismajil.

Die 60 – 70 Km lange Fahrt verläuft mitten im Grenzland Rumänien und der Ukraine. https://de.wikipedia.org/wiki/Grenze_zwischen_Rumänien_und_der_Ukraine

Da winkt uns zum Abschied noch die rumänische Grenzpolizei.

Wir überholen einen russischen Tanker (Flagge weiss blau rot)

… welcher mit Genehmigung der Ukraine (blau / gelbe Flagge) fährt. Strenge Bestimmungen regeln die Grenzformalitäten sowohl hier, wie überall auf der Welt.
Über einen Vorfall habe ich im Web folgenden Bericht entdeckt:
https://www.tagesspiegel.de/politik/zwischenfall-im-schwarzen-meer-ukraine-haelt-russischen-tanker-in-donauhafen-fest/24699978.html

Hier warten ein paar Frachtschiffe auf ihre Beladung …

Auf der ukrainischen Seite verläuft die T1607 teilweise parallel zur Donau …

… als eine schmale Verbindungsstrasse zwischen Wylkowe und Ismajil.

Ganzjährig werden für die Regulierung der Donauströmungen auf der unteren und mittleren Donau solche Gruppenverbände (Strömungsinseln) gebildet und ständig (manchmal mehrmals pro Tag und Nacht) mittels Schubboote verschoben und verändert,

… damit der Wasserfluss (Geschwindigkeit) der Donau besser reguliert werden kann (optimalere, energiesparendere und sicherere Bedingungen für die Binnenschifffahrt).

Solche Schubboote oder Schuber (und andere ähnliche Modelle) werden hauptsächlich in der Binnenschifffahrt für das Schieben von beladenen oder leeren Schubleichter eingesetzt und können über hunderte von Kilometer einen bis mehrere aneinander gekoppelte Schubleichter flussauf und -abwärts von A nach B stossen.

Die Uferlandschaft vor Ismajil verändert sich.

Die Donau hat sich hier einen Weg durch eine hügeligere Landschaft gefressen.

Ismajil ist nicht mehr weit …

Die ersten zwei Umschlagplätze von dieser Hafenstadt befinden sich einerseits auf einer Insel und …

… andererseits auf dem Festland, direkt an einer Güterbahnstrecke.

Bei Ismajil hat es besonders viele verschiedene Strömungsinseln …

… die der Donau zu mehr …

… oder weniger Schwung …

… Dynamik …

… und Drive verhelfen.

Beim Hafen von Ismajil drosselt der Kapitän den Schiffsmotor und dreht leicht ab.

Dabei warten die Matrosen ganz entspannt auf die weiteren Befehle …

… und geniessen wie wir …

… die Einfahrt zum …

… Anlegerplatz für die Flusskreuzfahrtsschiffe.

Die MS Dnieper Princess dockt …

… unmittelbar am westlichen Industrie- und Handelshafen an.

Unser Schiff wird am Liegeplatz mit einer Ankerkette und mehreren Festmacherleinen je an einem Poller gesichert (die Vorleine am Bug, div. Vorspringleinen an der Seite und die Achter- oder Heckleine am Heck).

Wir liegen sicher festgezurrt gleich gegenüber der Kapelle,

… welche wir vor dem Abendessen vom Schiff her fotografieren ..

… wie auch diesen wunderbaren Sonnenuntergang;

… abwechselnd mal backbord oder steuerbord stehend, …

… mit allem drum und dran …

… ebenfalls dabei heimlich die Putzequipe beim …

… Entfernen von Spinnmuppelen zu beobachten, …

… um dann nach dem Umziehen …

… hier im Esssaal fein zu dinieren.

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