Auf der Donau nahe von Sfântu Gheorge

Lieber Sonnenaufgang hab dich gerade noch erwischt.

Ja, morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung.

Er liegt so ruhig und erhaben der Bratui Sfântu Gheorge oder der St.George Arm – bekannt als südlichster Mündungsarm der Donau ins Schwarze Meer.

https://de.wikipedia.org/wiki/St._Georg_(Flussarm)

Wir nähern uns Sfântu Gheorghe …

https://de.wikipedia.org/wiki/Sf%C3%A2ntu_Gheorghe_(Tulcea)

Link für Zusatzinfos betreffend Infrastruktur, Leben, Reisen und Arbeiten, sowie Unterkünfte im Fischerdorf Sfântu Gheorge:
http://romaniabikehotels.com/donaudelta/

Sfântu Gheorghe ist von ausserhalb nur per Boot oder Fähre erreichbar.

Deshalb lernen die Kinder hier als Erstes Rudern und Motorboot fahren.

Am Hafen begrüsst uns ein Vierbeiner und beobachtet etwas misstrauisch …

… das Wendemänover von unserem Kapitän …

… um dann die “Dnieper Princess” Minuten später am Schiffs-Steg anzudocken.

Die Matrosen sichern das Schiff …

… und wir können auf …

… unser Ausflugsschiff umsteigen …

Ein Kollege war schneller als ich und hat bereits seine Kamera schussbereit gestellt.

Meine Wenigkeit winkt per Blitzer diesem ukrainischen Schiff, welches schon bald die Mündung vom nur wenigen Km entfernten Schwarze Meer erreichen wird, um von da in sein Heimatland zurück zu fahren.

Wir unsererseits unternehmen einen Ausflug, damit wir den

… Donaumündungsarm Sfântu Gheorge …

… welcher sich über ein 60’576 ha grosses Naturgebiet erstreckt, zu entdecken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Biosph%C3%A4renreservat_Donaudelta

Die Wolken dahinten entpuppen sich als riesige Rauchfahnen.

Hier sieht man deutlich, dass es im Schilf brennt. Man erklärt uns, das jeweils im Herbst Schilfbestände, welche krank sind abgebrannt werden. Zu Hause erfahre ich, dass mit dem Abrennen vom Schilf mehr bebaubaren Boden für Siedlungen oder für landwirtschaftliche Betriebe (Rinder- und Schafe, Gemüse-, Obst-, Beeren- und Weinanbau) erbracht wird.
Zu Zeiten von Nicolae Ceausescu https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolae_Ceau%C8%99escu
ist in Rumänien und besonders im Donaudelta sehr viel Wald- und Schilfbestände, sowie unzählige Feuchtgebiete (inkl. Begradigung von Flussläufen) zu Gunsten vom Wohnungsbau und für die Industrialisierung und für Landwirtschaftsprojekte zerstört worden.
Nach der Wende (Sturz vom Diktator im Jahre 1989) hat sich hier die Natur erholen können. Für die “Einheimischen wie auch für die neu angesiedelten Leute” ist das heutige Leben hier im Delta zu einer Gratwanderung bezüglich Ökologie und Ökonomie geworden. Siehe dazu folgenden Bericht von Keno Verseck -”Wende im Schilf” (Deutschlandfunk-de)
https://www.deutschlandfunk.de/die-wende-im-schilf.922.de.html?dram:article_id=128644

Der Fischfang …

… am dichten Schilfufer ist jetzt im Herbst trotz starkem Wind …

… um einiges angenehmer als im heissen Hochsommer oder bitterkalten Winter.

Dieser Donauarm führt direkt zum Schwarzen Meer …

…dessen Mündung wir hier gerade noch erahnen können.

Leider wendet unser Schiff wieder …

… und da schreit jemand: “He Leute, schaut mal, da hat es einen Vogel …”.

“… und da fliegt sogar einer!” , ruft eine andere Person.

“… und da wartet einer auf die Fische”, denke ich, und erinnere mich dabei an ein Video der Planet-Schule, de:
https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=813

Im Eiltempo …

… nähern wir uns unserem schwimmenden Hotel, um nach dem Mittagessen die Gemeinde Sfântu Gheorge https://de.wikipedia.org/wiki/Sf%C3%A2ntu_Gheorghe_(Tulcea) zu besichtigen.
Nicht zu verwechseln mit der rumänischen Stadt Sfântu Gheorge, im Kreis Covasna)
am Fluss Olt

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