Zum einen …

liegt die grosse Kunst darin,



die Sachlage richtig einzuschätzen!


Zum Anderen …



Wende dein Gesicht der Sonne zu,


und die Schatten fallen hinter dich!


Autor nicht bekannt



Ausserdem:


Du kannst nicht verhindern,


dass die Vögel der Sorge über deinen Kopf kreisen.


Aber du kannst sie daran hindern,


Nester in deinen Haaren zu bauen.


chinesisches Sprichwort


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Holz ist heimelig und …

… hält jedem Wetter stand …


Hölzerne Diplomaten empfehlen


oft als Kompromiss


den “Goldenen Mittelweg”.


Kommt daher vielleicht der Begriff


Holzweg”?


Dr. Stephan Dreyer

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Der Hund liegt …

zwischen Tür und Angel begraben,



das Funkloch geniesst die schöne Aussicht!



mutti

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Kann es sein, dass heute …

bereits der 2. 2. 2012 ist?



Na so was!”, sagt der Baum.


Am 10.10.2011 sah ich noch so aus!”



Die Zeit entgleitet …”, spricht der Dichter zu sich selbst vergessend.


Zahlen können grausam sein,”,  sagt der Mathematiker, wenn er sich verrechnet!


Das ist alles Ansichtssache …” predigt der Pfarrer von der Kanzelmauer.


Es geht ums nackte Überleben …”, widerspricht der Bauer.


Es ist so und bleibt so!”, poltert der Begüterte im Kreise der Armen.


Das Volk nickt und bestätigt dies mit einem kurzen: “Amen!”


Das Kapital ist mein Leben!”, wiederholt der Geschäftsmann in einem fort.


Ein Teil davon gehört dem Staat!”, berichtigt der Steuervogt.


Dank Subvention sogar etwas mir!”, schmunzelt der Bauer.


Und was bekomme ich?”, beklagt sich der Dichter schon ganz sauer.


Nach meinen Berechnungen, im Einbezug deiner Ausstände


und wenn man annimmt, dass eins und eins drei ergäbe…”,


der Mathematiker zeigt dabei zum übermächtigen Ast:


Dann reicht es für ein Seil und schon hast’s du geschafft!”


Der Bauer stöhnt: “Ja wer räumt diesen dann weg, wenn er tot?!” 


Das Volk schreit und johlt: “Eben, dafür kriegst du ja die Subvention!”


mutti


 

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Am letzten Mittwoch …

…  kurz vor Mitternacht …


hat unsere vierjährige Floriana ihr erstes Fohlen geboren!



Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Marie Ebner von Eschenbach



 

 

Die Natur schafft immer von dem was möglich ist das Beste. Aristoteles

 

  



Achte auf Deine Schritte!

Sie sind der Anfang Deiner Taten.

Chinesische Weisheit



Das Fohlen ist auf diesen Fotos gerade mal zwei Tage alt! Kurz nach der Geburt wog es 49 kg …


,

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Ich wollt ich wär ein Huhn …

ein Lied von den Comedian Harmonists


Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn,

ich hätt’ nicht viel zu tun,

ich legte vormittags ein Ei

und abends wär’ ich frei.

Mich lockte auf der Welt

kein Ruhm mehr und kein Geld

und fände ich das große Los

dann fräße ich es bloß.

Ich bräuchte nie mehr ins Büro,

ich wäre dämlich, aber froh.

Ich wollt ich wär’ ein Huhn,


ich hätt’ nicht viel zu tun,


ich legte täglich nur ein Ei


und sonntags auch mal zwei.


Der Mann hat’s auf der Welt nicht leicht,


das Kämpfen ist sein Zweck.

Und hat er endlich was erreicht,

nimmt’s eine Frau ihm weg.

Er lebt, wenn’s hoch kommt, hundert Jahr

und bringt’s bei gutem Staat

und nur, wenn er sehr fleißig war,

zu einem Rauschebart.

Ich wollt’, ich wär ein Huhn,


ich hätt’ nicht viel zu tun.


Mich lockte auf der Welt


kein Ruhm mehr und kein Geld.


Ich brauchte nie mehr ins Büro


und Du wärst dämlich, aber froh.


Ich wollt’, ich wär ein Hahn,


dann würde nichts getan.

Ich legte überhaupt kein Ei

und wär’ die ganze Woche frei.

Dann lockt mich auf der Welt

kein Ruhm mehr und kein Geld.

Ich setz’ mich in den Mist hinein

und sing für mich allein.

Ich ginge nie mehr ins Büro,

denn was ich brauchte, krieg ich so.

Ich wollt’, ich wär’ ein Hahn,


dann würde nichts getan.


Ich würd’ mit meinen Hühnern gehen,


das wäre wunderschön.


Wenn du dich nur nicht mal täuschst du mein lieber Hahn. Du bist und bleibst ein Gockel. Gleich als junger Wicht, bevor du das Ei deiner Henne begattet hast, wirst du garantiert knallhart kastriert. Du landest dann als zertifizierter Qualitätskastrat in der Gourmetküche vom Schlosshotel Gockel. Dort liegst du nur allzu bald in deinem eigenen Saft, rundum gewürzt und flambiert, auf einem goldigen Teller, zerteilt vom gehetzten Kellner, der keinesfalls davon träumt, ein Huhn, Hahn oder Gockel zu sein. Der sich nur wünscht, irgendwo auf der Welt als steinreicher Farmer, möglichst viel sein eigen zu nennen, darüber zu verfügen und zu bestimmen.


Der Mensch hat Gefühle. Er kann sie zeigen.


Er kann sich darüber äussern, sich wehren.


Der Mensch hat Träume,


die er sogar verwirklichen kann,


wenn er sich nicht all zu blöd anstellt.


Alle anderen Lebewesen auf dieser Welt,


dürfen oder müssen ihr Leben so ertragen,


wie es der Mensch für sie plant, arrangiert und regelt.


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Ein abgeknalltes Huhn singt …

… auf You Toube


unter www.jumpiee.com/video:


Ich bin ein kleines Moorhuhn und komme aus dem Moor -


ich bin so verletzt -


 am Schluss macht’s peng und ich bin tot!


Im heutigen Tages – Anzeiger (auf Seite 40, im Wirtschaftsteil) entdecke ich den Artikel “Eiertanz” – die EU scheitert im Kampf gegen Eierfabriken. Seit dem 1. Januar gilt in der EU die Käfighaltung von Hühnern. Anscheinend will sich niemand daran halten – mit dem Resultat, dass es immer noch Millionen geschundener Hühner gibt; und so auf dem europäischen Markt in Hülle und Fülle Billigeier zum Verkauf bereit stehen. Deklaration hin oder her! Was nützt diese, wenn sie nur für Schaleneier gilt, aber nicht für die vielen Halbfabrikate (flüssige Eier) und Endprodukte (z.B. Tiefkühlware, Backmischungen, Guetzli, Teigwaren, Kuchen etc.), denen herkunftslose Eier beigemengt werden. Nicht nur die Henne und ihre Eierproduktion ist nicht immer so koscher. Auch das Güggeli, die der Güggelheini als knusprig gebratene Ware anbietet, hat sicher nicht überall ein gutes -regelkonformes Leben geniessen dürfen. Bei dieser Mastware kennt man zwar meistens das Herkunftsland. Die Produktionsstätten weisen sich meist als zertifizierte Betriebe aus. Was diese Normen für das Qualitätsmanagement der Hühner und Gockelhaltung bedeutet steht in den Sternen. 


Das Moorhuhn weiss, dass es scheisse ist gejagt zu werden oder als Batteriehuhn zu leben. Darum hat es obigen Aufschrei ins Internet gesetzt. Es erträumt sich davon, dass ein Bauer sich seiner erbarmt und ihm einen guten Job auf seinem Hof gibt. Wo es dann entweder als Legehenne oder als Bruthenne ihren Pflichten nachkommen darf, ohne dass es misslich gehalten  oder mit irgend welchem Zeug gemästet wird. Wo es sich sein  Futter selber aufpicken darf und sich dabei mit einem freilaufenden Güggel vergnügen oder streiten kann. 


Jedes Lebewesen auf unserer Erde,


sei es noch so klein.


hat das Recht nicht nur geduldet 


sondern seiner Art angemessen unter uns zu sein,


ohne ausgebeutet oder geschröpft zu werden.


mutti



 

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Da stehe ich vor dem Eierregal und lese …

… “Trinkeier von glücklichen Hühnern mit Auslauf!”



Na sagt mal, seit wann denken die Hühner über den Sinn und Zweck und über das Glück und Unglück nach?! Bruthennen sind nicht unbedingt glücklicher als Leghennen! Ob befruchtetes Ei oder Gipsei, das ist dem Huhn egal! Hauptsache es hat was zu tun! Hühner denken nicht einmal darüber nach, ob sie einen Güggel brauchen oder nicht! Das ist ihnen nämlich auch schnurz. Erst, wenn sie sich darauf besinnen könnten, was sie in ihrem Leben verpasst hätten, nicht richtig gemacht oder zerstört hätten, würden sie lernen über Glück und Unglück nachzudenken. Erst dann könnten sie überglücklich oder gottsjämmerlich unglücklich und depressiv werden, wie wir als Homo sapiens.


Mein Vater pflegte zu sagen: ”Wenn du meinst, du hast das Glück, dann spielt die Musik ein anderes Stück!” Wir Kinder interpretierten diesen Spruch als lustige Aussage, weil für uns Glück und Musik ganz einfach zusammen gehörten. Dass beim Glück erhaschen etwas dazwischen kommen könnte, das können sich Kinder überhaupt nicht vorstellen. Erst als Erwachsene geraten sie in Versuchung, hin und wieder, wie der Schacher Seppli sinnierend zu singen: “Mir mag halt niemert öppis gunne”.


Damit komme ich wieder auf die Hühner zurück. Die sind die Ruhe selbst und nervlich voll im Schuss. Sie können zwar etwas fühlen wie Schmerz, Langeweile, Durst oder Hunger. Doch sich auf diese Gefühle einen Reim machen, können sie sicher nicht. Deshalb nehme ich an, dass Hühner gar nicht erahnen können, wie viel ihnen den lieben langen Tag erspart bleibt, wenn sie nicht über den Sinn des Lebens und über Glück und Pech nachdenken müssen, wollen, können … Sie können keine Überlegungen darüber anstellen, ob ihnen etwa zusteht oder nicht, ob sie das Glück oder Unglück gepachtet haben oder nicht!


Erst auf der Stufe Mensch – zum Beispiel als Metzger oder Koch – studiert man sich fast das Hirn aus, ob die Wahl vom Huhn X, anstelle dem kastrierten Gockel Y, nicht doch die bessere und  glücklichere Variante gewesen wäre. Das Wort “Neid – Missgunst” oder “das Hadern mit sich selbst” begleitet uns also praktisch tagtäglich,  zum Beispiel so: “Wenn ich der Maître de Cuisine vom Schlosshotel Gockel wäre, bekäme ich die Gelegenheit,  nur die zartesten Hühnchen zu einem wunderbaren Courmet Menue zu verarbeiten. Ich würde damit Ruhm und Ehre erlangen. Bei meinem Begräbnis würde ich mit vollen einhundert Salutschüssen geehrt werden – so wie damals der Baron von Gockelhausen, als Besitzer von abertausenden glücklichen Hühnern!”


Man will nicht nur glücklich sein,


sondern glücklicher als die anderen.


Das ist jedoch deshalb so schwer,


weil wir die anderen für glücklicher halten,


als sie es wirklich sind …


Charles de Secondat, Baron de Montesquieu


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Was ist das?

Zwei Sätze vorwärts, einer rückwärts?


Ganz einfach:


Ein verkaterter Morgenmuffel


liest die Morgenzeitung!


mutti


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Der Feind …

in meinem Bett!


Diesen Titel entnehme ich aus der heutigen Sonntagspresse. Der Untertitel lautet: “Wanzen erobern die Schlafzimmer – sie sind resistent gegen Insektizide”. Halbverschlafen lese ich diese Zeile nochmals: Es gibt sie also doch die Wanze – im Bett!


Vor Jahren besuchte ich mit meiner Freundin Russland. Im Vorfeld dieser Reise bekam ich von Kollegen immer die gleiche Warnung: “Sieh dich vor! Überall lauern Wanzen, besonders in den Hotelzimmer!” – “Kein Problem! Geb’ darauf acht!”


Als erstes beziehen Olga und ich ein Hotelzimmer in Moskau. Meine russische Begleiterin muss dringend mal, und ich nutze die Zeit unsere Betten von oben bis unten von hinten nach vorne einzusprayen. Als Olga wieder zu mir ins Zimmer kommt, meint sie dieses Hotel  rieche etwas eigenartig … Am nächsten Tag fliegen wir weiter nach Omsk. Auch dort spraye ich während Olgas Abwesenheit unsere Betten gründlich ein. Da meint die Russin: “Du! Hier riecht es wie in Moskau!” In unserem nächsten Hotel am Baikalsee spraye ich wieder brav die Betten ein – und – s’Olgeli erwischt mich diesmal dabei! “Sag mal mutti! Spinnst du, willst du uns vergiften?” – “Nein, nein! Auf diese Weise vertreibe ich die Wanzen aus unseren Betten!” – “Aber Mutti, die Wanzen sind nicht in unseren Betten, sondern meistens hinter den Heizungsradiatoren versteckt!” – “So, dann wollen wir mal!”, und schon beginne ich wieder mit dem Versprühen. “He, mutti! Du bist aber so etwas von daneben! Keine  kriechenden Wanzen, sondern klitzkleine Mikrophone, die man Wanzen nennt, werden jeweils in den Hotelzimmer zum Abhören der Gespräche irgendwo versteckt angebracht. Doch, hier in Irkutsk hat es todsicher keine Abhörwanzen! Moskau ist sooo weit weg! Unmöglich können die dort mithören, was sich die Touris hier in der Pampa so erzählen!”, sagt’s und überreicht mir ein wunderschönes Brot mit etwas Salz und einen saustarken Wodka. “So, mutti! Stossen wir auf eine wunderbare Reise durch das geheimnisvolle sibirische Russland an!”


Legt man eine Zitrone neben eine Orange,


so hören sie auf,


Zitrone und Orange zu sein.


Sie werden Früchte!


Georges Braque


Wer von uns auf dieser Reise, die dann noch durch die Mongolei führte, die Zitrone oder Orange war, weiss ich nicht mehr. Zu huntertpro outeten wir uns als zwei sehr unternehmungslustige und scheinheilige Früchtchen, die als neugierige Spanner hin und wieder doch mal arg in Schwierigkeiten gerieten …

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